Unsere Leistungen -
Mund- und Kiefergesundheit Bonn

Behandlung von Mundgeruch (Halitosis)

Ein schlechter Atem, im Volksmund auch Mundgeruch (Halitosis) genannt, ist gerade für die betroffenen Personen sehr unangenehm. Meist wird man durch die Reaktion seiner Mitmenschen darauf aufmerksam gemacht. So unangenehm das für die betroffene Person ist, so können wir Sie an dieser Stelle jedoch etwas beruhigen. Meist liegt die Ursache von schlechtem Atem im Mundraum und nur in seltenen Fällen steckt eine ernste Erkrankung (wie zum Beispiel Diabetes, Speiseröhrenentzündungen, Nasennebenhöhlenerkrankungen, Leberentzündungen, Nierenerkrankungen etc.) dahinter.

In den meisten Fällen (bis zu 90 Prozent) liegt die Ursache direkt im Mundraum. Hier können verschiedene Faktoren die Ursache sein. So können unter anderem eine mangelnde beziehungsweise fehlerhafte Mundhygiene, Zahnfleisch- oder Zahnprobleme eine Rolle spielen. Auch wirken sich Faktoren wie eine trockene Mundschleimhaut, verschiedene Speisen oder ein möglicher Zigarettenkonsum negativ aus. In sehr wenigen Fällen kann aber auch eine mögliche Entzündungen (bis hin zu einem Tumor im Mundraum) die Ursache sein.

Wenn Sie das Gefühl haben, auch unter einem schlechten Atem zu leiden, wenden Sie sich doch bitte vertrauensvoll an uns.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserer Praxis und wir beraten Sie gerne. Wir werden mit Ihnen gemeinsam nach möglichen Ursachen suchen und auf Sie zugeschnittene Lösungsansätze anbieten (wie bei Bedarf zum Beispiel eine Professionelle Zahnreinigung). Gerne können Sie uns auch während einer geplanten Zahnarztbehandlung oder während einer Kontrolluntersuchung zu diesem Thema befragen.

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) & Funktionsdiagnostik

Leiden Sie unter Schmerzen im Kopf, haben Sie Schmerzen an der Kaumuskulatur oder in den Kiefergelenken, leiden Sie unter Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich? Haben Sie öfter Schwindel oder leiden Sie unter einem Ohrensausen/Tinnitus? Das alles können Anzeichen für eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) sein und deuten somit auf eine Funktionsstörung des Kausystems hin. Wir beraten und behandeln Sie hier gerne und gehen mit einem geschulten Team, in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten oder Osteopathen, den Ursachen auf den Grund.

Ich führe in meiner Zahnarztpraxis in einem ersten Schritt eine klinischen Funktionsanalyse der Kiefergelenke durch und untersuche diese. So ist es mir möglich, das Ausmaß der Fehlfunktionen zu ermitteln und deren Umfang besser zu beurteilen. Oft stelle ich hier eine veränderte Bisslage zwischen Ober- und Unterkiefer fest.

Auslöser dieses Krankheitsbildes können Stress oder Angstsituationen in verschiedenen Lebenslagen der einzelnen Patienten sein. Wobei der Stress oft familiäre, private oder auch berufliche Ursachen haben kann. In nicht wenigen Fällen tritt die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bei beruflich sehr erfolgreichen Patienten auf.

Mit einem individuellen Behandlungsplan wird eine Erkrankung der Kaumuskulatur und des Kiefergelenkes erfolgreich durch uns therapiert. Im Rahmen dieser Maßnahmen kommt es oft zu einer Schienentherapie mit individuell angefertigten Aufbiss-Schienen, die durch spezialisierte Dentallabore angefertigt werden. Diese Zahnschienen schützen die Zähne vor weiteren Abnutzungen und behindern die Kaumuskulatur beim Knirschen/Pressen. Somit werden Verspannungen in der Kaumuskulatur gelöst. Oft setzen wir diese Therapie bei den Patienten in den Nachtstunden ein, sodass der Patient in seinem normalen Alltag nicht eingeschränkt wird und seinen Lebenskomfort vollkommen behalten kann.

Schon nach einer kurzen Eingewöhnung in die Aufbiss-Schienen-Therapie schildern uns die Patienten eine deutliche Besserung der Symptome. Ebenso empfinden fast alle Patienten diese Schienen durch die Anwendung in den Nachtstunden als nicht störend. Diese Behandlung wird oft mit einer weiteren individuellen physiotherapeutischen Behandlung kombiniert, um einen schnellen Erfolg zu gewährleisten.

Mit diesen Methoden sind wir meist in der Lage, auf eine dreidimensionale Bildgebung (DVT/MRT) zu verzichten. Nur in sehr seltenen Fällen müssen wir anhand eines 3D-Bildes (3D-Schädelmodell) weitere Diagnostik betreiben.

Diese Behandlung ist für fast alle Krankenversicherungen kostenneutral und wird von der gesetzlichen Krankenkasse in der Regel übernommen. 

Gerne beraten wir Sie persönlich zu weiteren Fragen in der Praxis.

Mundkrebsvorsorge

Mundkrebs ist eine Erkrankung, die häufig unentdeckt bleibt und erst im fortgeschrittenen Stadium dem Patienten auffällt. Der Zahnarzt ist meist der einzige Arzt, der Ihre Mundhöhle genauer untersucht. So sehe ich es als meine Aufgabe an, in regelmäßigen Abständen nicht nur Ihre Zähne zu untersuchen, sondern auch die Mundschleimhaut (Lippen, Zunge, Mundboden, Gaumen, Wangen) zu kontrollieren und somit „unter die Lupe“ zu nehmen. So ist es mir möglich, verdächtige Läsionen schnell zu diagnostizieren und Auffälligkeiten mit weiteren Fachärzten abzuklären und eine fachgerechte Diagnostik einzuleiten. Bereits kleinste Veränderungen der Mundschleimhaut können mögliche Krebsvorstufen sein. Insbesondere stehen ältere Patienten und Raucher im Fokus der Vorsorgeuntersuchung, da sie eine Risikogruppe bilden.

In meiner Zahnarztpraxis ist die Krebsvorsorgeuntersuchung ein fester Bestandteil des Behandlungsablaufes. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich dem Mundkrebs keine Chance geben. Je eher dieser erkannt wird, desto größer sind die Chancen einer erfolgreichen Therapie. So war es mir schon in der Vergangenheit möglich, gemeinsam mit dem Patienten frühzeitig Krebstherapien anzustoßen und einen schlimmeren Krebsverlauf abzuwenden.

Schieben Sie daher einen Kontrolltermin nie auf und kontaktieren Sie uns bitte umgehend, sobald Ihnen Veränderungen an Ihrer Mundschleimhaut auffallen. Wir sind immer für Sie da!

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Für verschiedene Eingriffe arbeite ich mit den wohl besten Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen (MKG) in der Region Köln/Bonn zusammen, die das gesamte Spektrum dieses Fachgebietes auf klinisch und wissenschaftlich höchstem Niveau abdecken. In allen Teilbereichen des Fachgebietes verfügen diese über Spezialisierungen – auch auf schwierige Krankheitsbilder. Im Rahmen der zahnärztlichen Behandlung werden wir Ihnen die Kontaktdaten der MKG-Experten bei Bedarf übermitteln und das einzelne Vorgehen mit Ihnen besprechen.

Die Kontaktdaten können Sie auch zusätzlich unserer Homepage entnehmen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne jederzeit an uns.

Weisheitszähne

Wurden früher die Weisheitszähne noch zur Nahrungsaufnahme und -zerkleinerung benötigt, so bilden diese sich seit Jahrhunderten nun langsam im menschlichen Körper zurück und stellen keinen besonderen Nutzen mehr da. Nicht jeder Mensch weist heute noch die Veranlagung zu Weisheitszähnen auf. Weisheitszähne können in manchen Fällen allerdings sogar noch im hohen Alter im Kiefer durchbrechen und verschiedenste Probleme im schon vorhandenen menschlichen Gebiss verursachen.  

Durch dieses späte Durchbrechen der Weisheitszähne kann es zu starken Schmerzen und Entzündungen kommen, da es im Gebiss zu einem gewissen Platzmangel kommt. Bei Beschwerden sollten Sie deshalb unbedingt zeitnah einen Termin bei uns vereinbaren, damit wir uns ein Bild von Ihrem Gebiss und dessen Zahnzustand machen können. Es kann durchaus sein, dass die Weisheitszähne durch eine falsche Veranlagung oder durch einen gewissen Platzmangel schief in den Mundraum oder den Kiefer wachsen und somit stärkere Probleme verursacht werden. So kann es beispielsweise zur mechanischen Beschädigung der schon vorhandenen Zähne kommen. Ebenso sind Bakterienansammlungen um den Weisheitszahn keine Seltenheit, welche wiederum einen Kariesbefall verursachen können oder eine Entzündung des Zahnhalteapparates begünstigen können! Gemeinsam mit Ihnen klären wir in einer Untersuchung, ob die Weisheitszähne gegebenenfalls entfernt werden müssen oder welche Alternativen möglich sind.

Sollte eine Entfernung der Zähne unausweichlich sein, so klären wir Sie selbstverständlich über den gesamten Ablauf des Eingriffes auf. Einen solchen Eingriff führe ich in der Regel allerdings nicht persönlich in meiner Zahnarztpraxis durch. Im Normalfall findet dieser Eingriff bei einem Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) Raum Köln/Bonn statt.

Eine solche Weisheitszahn-Operation dauert meist nur 20 bis 60 Minuten. Nachdem die Wunde sorgfältig mit Nähten verschlossen wurde, erfolgt die Ausheilung meist in wenigen Tagen. In der Regel reicht für einen solchen Eingriff eine lokale Betäubung im Mund aus. Für Angstpatienten bieten meine Partner allerdings auch weitere Anästhesiemöglichkeiten an. Gerne übernehme ich im Anschluss wieder Ihre Wundkontrolle und lasse Sie während dieses Ablaufes nicht allein.

Gerne berate ich Sie zu allen Fragen persönlich.

Knochenaufbau

Eine zu schwache und dünne Knochensubstanz kann in verschiedenen Bereichen der Zahnmedizin Probleme verursachen. Der Verlust von Kieferknochen tritt häufig nach dem Verlust eines oder mehrerer Zähne auf. Auch eine fortgeschrittene Parodontitis (schwere bakterielle Zahnfleischentzündung) wird mittelfristig zu einem Knochenverlust führen. Umso wichtiger sind auch in diesem Zusammenhang regelmäßige Kontroll– und Prophylaxemaßnahmen.   

Ein solcher Kieferknochenverlust kann in der Folge das Einbringen zum Beispiel eines Implantates deutlich erschweren. Durch unzureichenden Halt in der vorhandenen Knochensubstanz ist eine Implantatversorgung damit nicht bei jedem Patienten gegeben. Durch intensive Diagnostik im Zusammenspiel mit einem bildgegebenen Verfahren werden Implantatpatienten gründlichst auf die individuelle Kieferknochenstärke untersucht. Sollten wir im Rahmen meiner Diagnostik zu der Erkenntnis gelangen, dass der Kieferknochen nur einen ungenügenden Halt für eine Implantatversorgung bietet, werden wir dies gemeinsam mit Ihnen ausführlich besprechen.

Der fehlende Knochen kann in einem Eingriff so aufgefüllt werden, dass dieser den späteren Belastungen eines Implantates standhält. Diesen Knochenaufbau beziehungsweise das Auffüllen des Knochens nennt man in der Fachsprache “Augmentation”. Die im Rahmen der rekonstruktiven zahnärztlichen Chirurgie eingebrachte Knochenersatzsubstanz ist in vielen Behandlungsfällen äußerst wichtig und nimmt eine immer bedeutendere Stellung innerhalb der Zahnmedizin und Implantologie ein. Ursachen für einen solchen Eingriff können Fehlbildungen, Tumore oder Unfälle sein, die einen Kieferknochenaufbau nötig machen. Aber auch Zahnnerventzündungen können in sehr wenigen Fällen zu Knochenverlust führen.

Im Oberkiefer hat sich über die letzten Jahrzehnte die sogenannte “Sinusbodenelevation”, englisch “sinus lift”, etabliert. Hierbei handelt es sich um ein modernes osteoplastisches Operations-Standardverfahren. Mithilfe dieser Sinuslift-Operationsmethode wird der Kieferhöhlenboden (Sinusboden) für die Gewinnung von Knochenvolumen künstlich verdickt/angehoben. Nur durch dieses Verfahren ist es überhaupt möglich, Implantationen bei starkem Knochenverlust im Oberkiefer durchzuführen.

Vor dem Hintergrund des Umfanges eines solchen Eingriffs gehört dieser in unseren Augen in die Hände von ausgebildeten Spezialisten und Fachärzten, die einen solchen Eingriff fast täglich durchführen. Die professionelle Knochentransplantation wird daher nicht durch uns, sondern durch Partner aus der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen (MKG) in Bonn und Köln durchgeführt. Dieser Eingriff ist für diese eine häufig durchgeführte Behandlung, bei welcher auf verschiedenste Knochenersatzmaterialien zurückzugegriffen wird.

Neben der künstlichen Knochenersatzsubstanz ist es auch möglich, den Knochenaufbau mit eigener Knochensubstanz vorzunehmen. Durch unsere moderne Gesellschaft ist dies besonderes auch unter dem Aspekt der veganen Zahnheilkunde für einige Bevölkerungsgruppen (Veganer) interessant. Durchaus gibt es neben dem veganen Aspekt hier aber auch gewisse andere Vorteile. Durch die Verwendung eines körpereigenen Knochenersatzmaterials kann eine mögliche Materialabstoßung vermieden werden. Nachteilig ist hier jedoch, dass die körpereigene Knochensubstanz an einer anderen Stelle Ihres Körpers entnommen werden muss. Oft werden diese körpereigenen Transplantate je nach Größe aus dem Kinn, der Hüfte oder dem Kiefer gewonnen.

Gerne beraten meine Partner der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und ich Sie ausführlich zu weiteren Fragen.  Wenden Sie sich bitte jederzeit an mich und mein Praxisteam. Wir geben Ihnen dann einen tieferen Einblick in unser Netzwerk aus Spezialisten und Fachärzten und erläutern Ihnen unsere individuellen Möglichkeiten, welche speziell auf Sie abgestimmt werden.